Essen aus Langeweile: Warum du ständig etwas essen willst, obwohl du keinen Hunger hast

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Essen aus Langeweile: Warum du ständig etwas essen willst, obwohl du keinen Hunger hast

 

Eigentlich hast du keinen Hunger.

Du läufst trotzdem in die Küche, öffnest den Kühlschrank und schaust hinein, als hätte sich seit deinem letzten Besuch vor 20 Minuten etwas Spektakuläres darin ereignet.

Nichts dabei.

Zehn Minuten später stehst du wieder da.

Vielleicht nimmst du diesmal ein Stück Käse, ein paar Gummibärchen oder den Rest Schokolade. Nichts davon war geplant und so richtig Lust hattest du eigentlich auch auf nichts.

Du wolltest einfach irgendwas.

Essen aus Langeweile sieht nämlich selten so aus, dass du auf dem Sofa sitzt und feierlich beschließt: „Mir ist langweilig, deshalb esse ich jetzt.“

Warum esse ich aus Langeweile?

Essen ist verdammt praktisch. Es ist fast immer verfügbar, beschäftigt dich kurz und fühlt sich für einen Moment gut an.

Besonders auffällig wird das an Tagen, an denen wenig passiert. Du arbeitest am Laptop und läufst zwischendurch in die Küche. Du wartest darauf, dass die Kinder nach Hause kommen. Du hängst abends auf dem Sofa und scrollst durch dein Handy.

Irgendwann gehört Essen zu diesen Situationen einfach dazu.

Deshalb kannst du beim Film plötzlich eine halbe Tüte Chips gegessen haben, ohne dich bewusst dafür entschieden zu haben. Deine Hand kann den Weg von der Tüte zum Mund offenbar hervorragend ohne deine geist

geistige Unterstützung bewältigen.

Der Kühlschrank ist manchmal einfach interessanter als dein Nachmittag

Das Gemeine daran ist, dass Essen aus Langeweile schnell nach Hunger aussehen kann.

Du denkst ans Essen, bekommst Lust auf etwas und interpretierst diese Lust als Zeichen dafür, dass dein Körper etwas braucht.

Dabei lohnt sich eine ziemlich simple Frage:

Würde ich jetzt auch das ganz normale Mittagessen von vorhin essen oder suche ich eigentlich nur etwas, das mich für fünf Minuten beschäftigt?

Die Antwort dürfte manchmal überraschend eindeutig sein.

Wenn du besonders bei Schokolade immer wieder schwach wirst, habe ich übrigens eine eigene Schokoladen-Aversion als Hypnose.* Die ist für genau diese Momente gedacht, in denen aus „Ich nehme nur ein Stück“ erstaunlich schnell sehr viel mehr wird.

 

Essen aus langeweile
Essen aus lauter Langeweile.

Was hilft gegen Essen aus Langeweile?

Du könntest natürlich jedes Mal spazieren gehen, meditieren oder zehn Kniebeugen machen, sobald du an Schokolade denkst.

Ganz ehrlich: Ich würde spätestens beim dritten Mal lieber die Schokolade nehmen.

Viel interessanter finde ich, die Situationen überhaupt erst zu erkennen. Passiert es immer beim Fernsehen? Während der Arbeit? An freien Nachmittagen? Greifst du automatisch zu etwas, sobald du dich hinsetzt?

Wenn sich eine Gewohnheit hundertfach wiederholt hat, fühlt sie sich irgendwann vollkommen normal an. Du denkst nicht mehr darüber nach, ob du essen möchtest. Du machst es einfach.

Das ist auch der Grund, warum mich Hypnose beim Thema Abnehmen so fasziniert.

Was Hypnose mit deinen Essgewohnheiten zu tun hat

Bei meinem hypnotischen Magenband* geht es nicht nur darum, weniger zu essen. Wir beschäftigen uns auch mit Hunger, Sättigung, Heißhunger und den Gewohnheiten, die dein Essverhalten jeden Tag beeinflussen.

Denn wenn du längst weißt, dass du beim Fernsehen eigentlich keine Chips brauchst, bringt dir diese Erkenntnis allein herzlich wenig, während deine Hand schon wieder in der Tüte steckt.

Ich möchte, dass Essen irgendwann wieder etwas ist, das du genießt, wenn du wirklich essen möchtest, und nicht die Standardantwort deines Kopfes auf jeden langweiligen Dienstagabend.

 

abnehmen
Isst du, obwohl du satt bist?

 

Fazit: Vielleicht hast du gar nicht ständig Hunger

Wenn du zehnmal am Tag in die Küche läufst und nach irgendetwas suchst, obwohl du eigentlich satt bist, brauchst du wahrscheinlich keine weitere Liste mit Lebensmitteln, die du ab morgen nicht mehr kaufen darfst.

Viel interessanter ist die Frage, warum Essen in diesen Momenten überhaupt deine Antwort geworden ist.

Vielleicht auf Langeweile. Vielleicht auf Gewohnheit. Vielleicht auf diese fünf Minuten, in denen gerade einfach nichts passiert.

Mit meinem hypnotischen Magenband* arbeite ich genau mit solchen automatischen Essgewohnheiten und mit deinem Gefühl für Hunger und Sättigung.

Wenn du längst weißt, was du beim Abnehmen „richtig“ machen müsstest und dein Alltag trotzdem regelmäßig andere Pläne hat, schau dir mein hypnotisches Magenband hier an.*

Vielleicht liegt dein nächster Versuch dann endlich nicht wieder darin, dich noch ein bisschen besser zusammenzureißen.

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